AIV-Schinkel-Wettbewerb

Der AIV-Schinkel-Wettbewerb hat eine lange Tradition und wurde erstmalig 1852 unter den Vereinsmitgliedern ausgeschrieben.

Seitdem werden in diesem Förderwettbewerb Jahr für Jahr jungen Architekten, Ingenieuren und Künstlern in nunmehr neun Fachsparten (Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Kunst und Bauen, Konstruktiver Ingenieurbau, Ver- und Entsorungstechnik, Straßenbau und Verkehrswesen, Eisenbahnbau, Wasserbau) Aufgaben gestellt mit dem Ziel, deren Kreativität und Phantasie für die Lösung zukunftsorientierter Planungsaufgaben herauszufordern.

Ausgelobt wird in jeder Fachsparte ein Schinkelpreis für hervorragende technisch-wissenschaftliche Leistungen im Bauwesen, die entweder das gelungene Zusammenwirken verschiedener technisch-wissenschaftlicher Disziplinen dokumentieren oder sich als Einzelleistungen durch das vorbildliche Abwägen von fachspezifischen und übergeordneten Belangen besonders auszeichnen.

Der Preis dient der Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses, daher dürfen die Teilnehmer am Wettbewerb nicht älter als 35 Jahre sein. Der AIV-Schinkel-Wettbewerb wirkt aber auch für Berlin und seine Region auf der Suche nach ihrer künftigen Gestalt. Die Vielfalt der Ideen fördert die Planungskultur und bereichert sie.

Am 13. März, dem Geburtstag Schinkels, werden die Preise im Rahmen des Schinkelfestes verliehen.