Ausstellung „Verloren und Geborgen – Ein virtueller Spaziergang durch verlorene Ingenieurbaukunst“ vom 11.02. bis 08.03.2026

Der Ingenieurbaukunstverein realisiert im Roten Saal der Bauakademie am Schinkelplatz eine außergewöhnliche Ausstellung zur Ingenieurbaukunst. Unter dem Titel „Verloren & Geborgen – Ein virtueller Spaziergang durch verlorene Ingenieurbaukunst“ werden vom 12. Februar bis 8. März sieben bedeutende Bauwerke der Ingenieurbaugeschichte erstmals als begehbare, digitale Rekonstruktionen präsentiert.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Bauwerke, die heute nicht mehr existieren oder in ihrer ursprünglichen Form verloren gegangen sind. Mithilfe von Virtual-Reality (VR)-Technologie können Besucherinnen und Besucher diese Meisterwerke der Ingenieurbaukunst räumlich erleben und neu entdecken. Gezeigt werden digitale Rekonstruktionen der Schinkelschen Bauakademie, des Anhalter Bahnhofs Berlin, des Ahornblatts Berlin, des Kaiserstegs Berlin, des Glaspalasts München, des Seilnetzkühlturms Hamm-Uentrop sowie der Hetzerhalle Weimar.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Vortrags- und Begleitprogramm. An mehreren Abenden pro Woche – in der Regel jeweils mittwochs und donnerstags – stellen Expertinnen und Experten aus Ingenieurwesen, Architektur, Wissenschaft und Denkmalpflege die gezeigten Projekte vor. Die Vorträge und Diskussionen beleuchten sowohl die historischen und technischen Hintergründe der Bauwerke als auch deren gesellschaftliche Bedeutung und ihre Relevanz für heutige und zukünftige Bauaufgaben. Einzelne Abende werden durch Podiumsdiskussionen, Zeitzeugenberichte sowie VR-Live-Demonstrationen ergänzt.

„Ingenieurbaukunst ist ein zentraler, aber oft unterschätzter Teil unserer Baukultur. Mit der Ausstellung wollen wir zeigen, welche gestalterische, technische und kulturelle Qualität in diesen Bauwerken steckt – und warum es sich lohnt, sie im gemeinschaftlichen Gedächtnis zu bewahren“, so Christian Müller, Vorstandsmitglied des Ingenieurbaukunstvereins und Mitinitiator der Ausstellung. „Die digitalen Rekonstruktionen eröffnen neue Zugänge und machen Ingenieurbaukunst sinnlich erfahrbar – auch über Fachkreise hinaus“, betont Annette Bögle, Vorstandsvorsitzende des Ingenieurbaukunstvereins, und ergänzt: „Der Ingenieurbaukunstverein will die Sichtbarkeit von Ingenieurbauwerken erhöhen und betont die gestalterische Verantwortung des Ingenieurwesens für die Baukultur.”

Ausstellung:
Verloren & Geborgen – Ein virtueller Spaziergang durch verlorene Ingenieurbaukunst

Ort:
Roter Saal, Schinkelsche Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin

Zeitraum:
12. Februar bis 8. März 2026

Öffnungszeiten:
Mi-Fr: 14-19 Uhr
Sa-So: 12-17 Uhr
(Montag und Dienstag geschlossen)

Weitere Informationen hier

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